Die Küche und die Aufnahme
Probier es aus
Was gesagt wurde, und wie der Raum klang
Halb sieben an einem Dienstag. Der Geschirrspüler läuft einen Meter neben dem Küchentisch, laut genug, dass sich alle ein bisschen vorbeugen. Nadia, sieben Jahre alt, erzählt dir von Freitag. Ihre Großmutter steht hinter ihr am Spülbecken, der Wasserhahn läuft. Ein Handy liegt mit dem Display nach oben zwischen Obstschale und Poststapel, hört zu und schreibt mit, was es hört.
Das hier wurde tatsächlich gesagt. Am Freitag ist das Vorspiel, jedes Kind bringt sein Instrument mit, und an Nadias Geige ist eine Saite gerissen — sie braucht bis Freitag eine neue. Vorher muss noch ein Zettel unterschrieben werden. Sie sagt den Namen ihrer Lehrerin zweimal, beide Male deutlich: Frau Kowalczyk. Mittendrin ging der Geschirrspüler in den Abpumpvorgang und dröhnte etwa vier Sekunden lang; man verstand kein Wort, und du hast sie gebeten, die Stelle noch einmal zu sagen. Ihre Großmutter, die Deutsch erst als Erwachsene gelernt hat, ruft vom Spülbecken herüber und fragt nach dem Abholen am Freitag.
Dieser Absatz steht anstelle der Aufnahme. Auf dieser Seite gibt es keinen Ton, und das fehlt auch nicht: Alles, was hier zu beurteilen ist, steckt im Text, der zurückkam. Du warst im Raum. Das ist der einzige Vorsprung, den du gegenüber der Transkription hast, und in dieser Demo geht es darum, ihn gut auszugeben.
Was aus dem Klang wird
Toneingabe
Zwei Stimmen, ein Geschirrspüler
Spracherkennungsmodell
Eine Zeile geratener Text
Der Assistent
Eine gesprochene Antwort
Tonausgabe
Der Klang endet beim zweiten Kasten. Alles danach arbeitet mit einer Zeile Text, und diese Zeile ist eine Vermutung: Der Assistent hört nie die Küche, nur die Vermutung.